Erfahrungen & Bewertungen zu rc:com - Agentur für frische Kommunikation
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Heute möchte ich all denjenigen die Illusion nehmen, dass nach dem Erstellen des Covers und dem Veröffentlichen deines ersten eigenen Buches Schluss mit allen Aufwendungen ist. Denn das Gegenteil ist der Fall. Jetzt beginnt die echte Arbeit um das Buch herum. Während es schon eine Glanzleistung war das Buch zu erstellen und das passende Cover dafür auszuwählen geht es jetzt vor allem darum, dass Buch „ins Gespräch zu bringen“.

Eines unter vielen

Was meinst du was passiert, wenn du bei deinem Publisher auf „Veröffentlichen“ drückst? Neben dem zweifelsfrei erhebenden Gefühl, dass du nun Autor und Verleger eines Buches bist, passiert erst einmal nichts. Es gibt ein weiteres Buch auf Amazon zu kaufen. Amazon selbst bietet dem Kunden jedoch Abertausende und Millionen von verschiedenen Titeln an. Dein Buch ist nun dein persönlicher Erfolg, aber im ersten Moment auch nicht mehr.

Das ganze lässt sich ein wenig optimistisch auf die Nische eingrenzen. Hast du einen Ratgeber über Kochen geschrieben, konkurrierst du nicht mit allen Büchern auf Amazon. Es gibt „nur“ die direkte Konkurrenz der thematisch gleich beziehungsweise ähnlich gelagerten Bücher. Das macht die Anzahl der Konkurrenzprodukte deutlich geringer, aber immer noch riesig groß. Dein Buch ist also im ersten Moment einfach nur eines von vielen verschiedenen Büchern.

Was dir fehlt ist Aufmerksamkeit

Damit bist nicht direkt du gemeint, sondern vielmehr dein Buch. Wie soll das Buch denn überhaupt aus der Menge hervor stechen? Genau, indem du dich darum kümmerst. Schon Amazon bietet auf seiner eigenen Plattform die Möglichkeit der Promotion an. Das ist eine zeitlich befristete Möglichkeit beispielsweise die Kindle-Form kostenlos abzugeben. Auf diese Art und Weise erhöhst du die Sichtbarkeit des Buches kurzfristig. Hier bietet es sich besonders an diese Promotion so zu wählen, dass die Download-Zahlen möglichst groß sin. Je nach Thema des Buches können das unterschiedliche Wochentage sein. Zumeist ist man aber sehr gut mit einem Zeitraum von Freitag bis Sonntag beraten, da hier wohl das größte Interesse an Büchern auf der Plattform herrscht.

Das Ranking des Buches setzt sich bei Amazon aus verschiedenen Rechengrößen zusammen. Dazu gehören unter anderem die Verkaufszahlen. Ein Buch das sich nicht verkauft wird wohl kein Bestseller werden können. Insofern solltest du die Promotion nutzen die Download-Zahlen für dein Buch zu erhöhen und damit eine Wochen davon zehren zu können. Ob du bereit bist dein Buch kostenlos im Kindle-Format anzubieten bleibt natürlich vollkommen dir überlassen. Es ist aber in jedem Fall anzuraten, da das Buch damit deutlich an Sichtbarkeit gewinnt.

Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert heute noch hervorragend

Das meine ich im ersten Moment nicht, dass du auf den Wochenmarkt gehen sollst und dort lautstark dein Buch anpreisen sollst. Mit jedem Verkauf jedoch entsteht potentiell die Chance, dass das Buch eine sogenannte Rezension erhält. Darunter versteht der geneigte User eine Bewertung des Buches, die auf dem Produkt selbst hinterlassen wird. Und wie so oft sind viele Amazon-Sterne hier deutlich zielführender als es wenige sein können. Fünf Sterne sind dabei die höchste Wertung und machen das Buch extrem relevant für die hinterlegten Keywords.

Neben all dem Hoffen und Bangen um Rezensionen kannst du jedoch auch Einfluss nehmen. Damit ist nicht gemeint dass du Rezensionen schreiben sollst (was technisch schon nicht geht), sondern dass du dein Buch anderen Interessierten aus der Zielgruppe zur Verfügung stellst. Das kann beispielsweise der Freundeskreis sein, sofern das Thema für diesen relevant ist. Wichtiger und attraktiver sind jedoch direkte Zielgruppenmitglieder, die das Buch und seinen Inhalt auch fair bewerten können. Hier wäre es beispielsweise eine Möglichkeit verschiedene Personen direkt anzuschreiben und auf das Buch hinzuweisen. Die Bitte dabei um eine Rezension ist keineswegs unüblich oder gar verboten. Ganz im Gegenteil, letztlich geht es ja darum den Inhalt des Buches durch Externe bewerten zu lassen. Ist das Buch gut, sollte das auch gerne so in der Rezension stehen. Verfehlt das Buch das Thema, ist schlecht geschrieben oder unzureichend recherchiert sollte das auch in eine Bewertung einfließen.

Das aktive Zugehen auf potentielle Rezensenten ist ein durchaus probates Mittel, die Mund-zu-Mund-Propagane-Maschine anzuwerfen und hier bei guten Büchern auch die Verkaufszahlen anzukurbeln.

Nichts verkauft sich, nur weil es „da“ ist

Oft genug habe ich in meinen vergangenen Artikeln darauf hingewiesen, dass der Covergestaltung eine besondere Bedeutung zu Teil wird. Besonders bei der organischen Suche eines Interessenten für ein Thema muss das Buch seine Konkurrenz beim Design ausstechen. Es muss auffällig sein und dennoch so mysteriös gestaltet werden, dass der Suchende sofort auf das Thumbnail klickt.

Doch damit dein Buch langfristig in den Suchergebnissen weit oben ausgeworfen wird, reicht es nicht nur ein gutes Cover zu gestalten. Natürlich unterstützt dieses dabei, aber es sind weitere Komponenten wie die Verkaufszahlen oder auch die bereits angesprochenen Rezensionen notwendig. Doch gibt es noch weitere Möglichkeiten die Verkäufe anzukurbeln?

Geh zu deiner Zielgruppe

Natürlich hast du das Buch geschrieben um dich selbst zu verwirklichen und damit auch Geld zu verdienen. Es spricht doch aber dennoch nichts dagegen sich Resonanz aus deiner Zielgruppe zu holen. Damit meine ich nun weniger den bereits angesprochenen Weg der aktiven Bitte um Bewertungen. Viel mehr solltest du schauen, dass du dich mit deinem Werk deiner Zielgruppe stellst.

Wie? Gibt es beispielsweise relevanten Zeitschriften, in denen du dein Buch vorstellen könntest? Gibt es Podcasts oder auch Portale, auf denen deine Zielgruppe unterwegs ist? Nutze hier nach Möglichkeit alle verschiedenen Kanäle. Wo ist dein Zielgruppe unterwegs? Egal wie exotisch es ist, du solltest dort sein. Wie sonst soll dein Werk relevant für die Zielgruppe werden, wenn du ihre Absatzwege und Informationsquelle nutzt.

Und wenn ich das schreibe meine ich nicht immer sofort, dass du das Buch kostenlos heraus geben musst. Natürlich bietet das immer den größtmöglichen Hebel, aber es ist mir durchaus bewusst, dass ein Buch nur ungern kostenlos abgegeben wird. Verlosungen, Gewinnspiele einer begrenzten Menge oder auch einmalige Rabattcodes sind gleichermaßen attraktiv für die Zielgruppe und suggerieren einen Vorteil.

Biete einen Mehrwert über das Buch hinaus

Bei vielen Themen bietet es sich an, weiter führende Arbeitsmittel oder Informationen an den Leser zu geben. Dazu gehören beispielsweise Checkliste, Arbeitsprozesse oder einfach nur Zusammenfassungen der Inhalte. Um der Leserschaft und Zielgruppe dabei das Gefühl der Exklusivität zu vermitteln, bieten sich passwortgeschützte Bereiche auf Internetseiten an. Hier lassen sich Arbeitsmittel und Dokumente ohne weiteres hinterlegen. Sie können bei Bedarf vom Leser eingesehen, herunter geladen und entsprechend verwendet werden. Damit hast du nichts weiter zu tun und somit folglich auch keinen Aufwand.

Es ist durchaus üblich auf solche zusätzlichen Materialien bereits in der Einleitung hinzuweisen und beispielsweise einen Button auf dem Cover zu platzieren, wo der Hinweis darauf zu sehen ist. „Inklusive Checklisten“ oder „Workflow-Diagramme zur Visualisierung“ sind dabei Hinweis, die sofort ins Auge stechen. Und natürlich machen sie auch neugierig. Insofern ist es mit solchen Mitteln durchaus möglich die Konkurrenz zu übervorteilen und damit ein Verkaufsargument für das eigene Buch ins Rennen zu führen.

Was sich genau in deinem Fall als Mehrwert über das Buch hinaus anbietet ist sehr themenabhängig. Grundsätzlich sind Checklisten eine gute Methode die Aufmerksamkeit der Leser zu bekommen. Aber auch Anleitungen, Rezepte oder anderweitigen Zeichnungen und Schaubilder sind dazu bestens geeignet.

Nutze die sozialen Medien wie Facebook, Instagram und weitere

Ja genau, die sollst du nutzen. Denn dort ist deine Zielgruppe meist sehr aktiv und auch noch in entsprechenden Gruppen organisiert. Viel besser kannst du es gar nicht vorfinden. Trau dich einfach in einer solchen Gruppe (bei Bedarf nach Absprache mit dem Admin) ein Buch vorzustellen und den Amazon-Link zu posten. Aber auch vollkommen unerkannt kannst du das vornehmen. Dazu brauchst du ein entsprechendes Werbebudget und solltest dann die passende Zielgruppe beispielsweise mit Facebook Ads targetieren.

Das geht eigentlich relativ einfach, da Facebook hier viele Hilfestellungen bietet. Dennoch ist es wichtig, dass du es in Ruhe ausprobierst und vor allem dein Budget bei den ersten Versuchen begrenzt. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und ohne besondere Erfahrungen wirst du hier vermutlich ziemlich viel Geld verbrennen. Insofern solltest du unbedingt auf das Budget achten und dann schauen, was mit dem Einsatz möglich ist. Wähle selbstverständlich nur die relevanten Gruppen aus, für die dein Buch interessant ist. Hierzu kannst du sowohl auf Facebook als auch auf Instagram sehr genau Filter vorschalten und somit einen überaus relevanten Kern der Gruppe mit deiner Werbung targetieren.

Bleib dran und führ dein Buch zum Erfolg

Du siehst, es gibt sehr viele Möglichkeiten hier die Promotion deines Buches zu forcieren. Nicht immer musst du dabei das Buch kostenlos anbieten, sondern kannst auch versteckte Möglichkeiten nutzen. So wie jedes vernünftige und gute Produkt beim Supermarkt im Regal eine regelmäßige Pflege braucht, ein Update des Designs oder auch mal ein Preisabschlag musst du dein Buch entsprechend pflegen. Bring es ins Gespräch, achte darauf, dass Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird und nutze die Möglichkeiten, die sich dir bieten. So stellst zu sicher, dass das Buch jederzeit im Sichtfeld deiner Zielgruppe ist und mit der Zeit werden die Verkäufe zum normalen Preis sukzessiv zunehmen. Dein Buch gewinnt durch die Präsenz nämlich Vertrauen und wird auf einmal empfohlen, wenn die Zielgruppe es für relevant und gut erarbeitet achtet. Und das ist dann dein Ticket zum Geld verdienen, denn ab dann gibt es eine organische Grundabsatzmenge, die durch alle getroffenen Marketing Maßnahmen erreicht wurde.